Der weltbekannte Kurort Polens bewirte jedes Jahr Tausende Touristen. Man sagt auch, dass es im Sommer halb Polen Ferien in Kolberg verbringt. Kein Wunder, denn solche Strände und Natur, die man in Kolberg hat, findet in keiner anderen Ostseestadt. Ebenso sind hier auch außerhalb der Saison die Kurhotels und Sanatorien gut besucht. Die jodhaltige Meeresluft, Moor und das Klima schaffen das ganze Jahr wunderbare Kurbedinugen.
copyright © 2009 all rights reserved
Urlaub in Polen heißt Kolberg
Die Stadt Kolberg hat sehr lange und interessante Geschichte. Im 1000 Jahr hat hier, später polnischer König, Boleslaw der I, eine befestigte slawische Siedlung erobert. Er errichtete ebenso hier das erste Pommers Bistum. Kolberg galt damals als Hauptstadt des Landes der Kaschuben. Noch größere Bedeutung und wirtschaftliche Entwicklung hat Kolberg im 1281 gewonnen, als der Hanse hier trat. Es wurden damals viele Salzzechen und Salzwerken gebaut. Seitdem war Kolberg eine starke Festung Pommerns und spielte später eine sehr große Rolle im Welthandel. Die Bürger lebten vom Seehandel, Salzabbau und der Fischerei. Es war eine richtige Blütezeit von dieser Stadt. Um das alles kennen lernen zu können, sollte man seinen Urlaub in Polen genau in Kolberg beginnen.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt leider völlig zerstört und erst nach 1980 aufgebaut. Trotzdem hat sie sehr viele historische Sehenswürdigkeiten anzubieten. Am besten wenn man gleich am Kolberger Dom, einem hervorhebenden Baudenkmal der Stadt, seinen Spaziergang anfängt. Diese Kirche wurde im 14 Jh gebaut und später um jeweils ein Schiff an jeder Seite erweitert, sodass es eine fünfschiffige Backsteinhalle geworden ist. Heute können bis zu 9000 Besucher, an einem Gottesdienst gleichzeitig teilnehmen. Die kostbarkeite Innenausstattung aus 1355 wurde aus gotischen Bronzetaufbecken mit Darstellungen aus dem Leben Christi hergestellt. Andere attraktive Sehenswürdigkeit von Kolberg ist bestimmt der Schiffskronenleuchter, der 1523 gebaut wurde. Es ist ebenfalls der exzellente Beispiel für die gotische Schnitzkunst in Pommern. Später im 17. Jh. entvölkerte sich die Stadt überwiegend durch den Dreißigjährigen Krieg. Zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert gab es in Kolberg einen richtigen, langen wirtschaftlichen Aufschwung, sodass sich auch die Bevölkerung auf über 20 000 Einwohner verdoppelt hat. Damals wurde auch Kolberg zu einem wichtigen Moor- und Seebad mit hohem Niveau geworden. Zwischen 1929 und 1932 wurde das Rathaus der Stadt gebaut. Das Gebäude hat ein preußischer Architekt und Baumeister Karl Friedrich Schnikel geplant und im neogotischem Still bauen lasst. Als die Franzosen im 1807 nach Kolberg kamen, wurde das Rathaus zerstört. Ebenso auf ihre Leuchtturm ist heute die Stadt Kolberg sehr stolz. Es ist eins von den ersten Gebäuden, die gleich nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebaut wurden und steht heute hochmütig im Kolbergs Hafen. Die zweitlängste Betonbrücke Polens findet man ebenso in Kolberg. Sie ist 220 m lang und wurde im 1973 an der Stelle der alten Holzseebrücke gebaut. Hier kann man sich eine kleine Pause gönnen und sich auf einer von mehreren Bänken setzen, die am Anfang der Brücke stehen. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick auf das Meer, Hafen und Strand. Wenn es gerade einen Seegang gibt, wäre es besser wenn man während seines Spazierganges eine Regenjacke an hat. Sonst kann es ein feuchtes Vergnügen sein. Bevor man sein Besuch in Kolberg in dem Stadtmuseum beendet, kann sich noch kurz im Museum der polnischen Waffen umschauen. Hier wurde unter anderem deutsche Enigma ausgestellt.
ReiseBot - Der Reisekatalog